Denk-Tagebuch Jahreswechsel 2025 / 2026

27. Dezember 2025: Juli Zeh über Nachbarn, die AfD wählen „Ich bin nicht der Heldinnen-Typ“ .

„Viel wird geredet über die, die für die AfD stimmen, Schriftstellerin Juli Zeh lebt mit ihnen im Dorf. Ein Gespräch über Rechtspopulisten, Talkshows und durchtanzte Nächte.“

Die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh hält das Konzept der „Brandmauer“ gegenüber der AfD für gescheitert. „Der Versuch, mit der Brandmauer die AfD kleinzuhalten, hat in den vergangenen zehn Jahren nichts gebracht“, erklärt sie im Interview mit der TAZ. „Die Prozente der AfD steigen ja immer weiter.“ Auch ein Verbotsverfahren der AfD ist aus ihrer Sicht nicht der richtige Weg. „Wenn Sie einen halbwegs cleveren AfD-Funktionär fragen, was auf seinem Wunschzettel für 2026 steht, dann sagt der wahrscheinlich: Ich wünsche mir ein Verbotsverfahren“, führte sie aus. Den hohen Zuspruch der AfD in ihrem Dorf im Havelland erklärte die Juristin mit einer extremen Unzufriedenheit der Menschen. „Sie haben nicht das geringste Vertrauen in die herkömmlichen Parteien, weil es an allen Ecken und Enden an der simplen Grundversorgung fehlt: Bildung, Mobilität, Gesundheit, Pflege, bezahlbarer Wohnraum.“ Ein Großteil der AfD-Wähler in ihrem Dorf fänden vor allem die anderen Parteien schlecht“, erläuterte Zeh. „Die meisten, mit denen ich spreche, glauben gar nicht, dass die AfD Lösungen parat hätte.“ Allerdings sei die AfD „anschlussfähig mit dem, was sie so rumplärrt, mit ihrer Elitenfeindlichkeit und Verachtung für Politiker“. Auf die Frage, was würde denn helfen, antwortet sie: „gute Politik und guter Journalismus vielleicht.“  Das lesenswerte Interview gibt es hier in voller Länge:

https://taz.de/Juli-Zeh-ueber-Nachbarn-die-AfD-waehlen/!6137251

28. Dezember 2025: Ein Manifest gegen den Wettlauf zur Superintelligenz

Die Menschheit steht kurz vor der Gefahr der Auslöschung durch eine unkontrollierte Superintelligenz – und nur wenige Dokumente setzen sich so klar und eindringlich damit auseinander wie The Compendium“. Die Autoren von „The Compendium“ kommen aus der Spitzenforschung im Bereich der künstlichen Intelligenz, darunter Ingenieure und Sicherheitsspezialisten, die seit Jahren daran arbeiten, fortschrittliche Systeme zu entwickeln, zu bewerten und sie Stresstests zu unterziehen. Ihre Glaubwürdigkeit beruht auf direkten Erfahrungen mit Skalierungstrends, Ausrichtungsfehlern und dem institutionellen Druck, der den globalen Wettlauf vorantreibt. Der Text ist kein technischer Bericht oder spekulativer Essay, sondern ein faktenreiches Manifest. Von Michael Holmes.

28.12.2025 Die Würfel-Wüste

Viele Male bin ich mit R. auf unseren Wanderungen durch GE durch solche „Würfelwüsten“ spaziert. Wie oft haben wir uns da gefragt, wie es zu einer solchen Verschandelung und Vereinheitlichung durch sogenannte Architektur kommen kann – zu horrenden Preisen in den Neubaugebieten nicht nur in Hassel, der Bismarcker Marina oder gar am Buerschen Waldbogen, sondern weltweit. Hier geht es zur Antwort. Lesenswert für alle die über das „Stadtbild“ und was es mit uns macht mitreden möchten:

Weltweit wuchert die architektonische Verödung der Städte, sodass Körper, Geist und Seele der Menschen in den monokulturell-modernistischen Tetris-Bauten zu verkümmern drohen — die Suche nach Ursachen und Auswegen ist existenziell.

„Die grauen Herren sind auf dem Siegeszug! Die Gestalten aus Michael Endes „Momo“, die den Menschen Zeit, Lebensfreude und letztlich ihre Seele rauben, finden offenkundig ihren Ausdruck in der modernen Architektur — und das fast weltweit. In nahezu jeder Stadt macht sich die Würfel-Wüste breit. Allerorts sprießen neue Siedlungen aus dem Boden, bestehend aus weltweit gleich aussehenden, aalglatten, seelenlosen, ahistorischen und wahrlich hässlichen Quadern. Es ist eine Architektur, die mit ihrer Monotonie global Stadtbilder verpestet. Das zeigt sich im Falle Europas in aller Deutlichkeit, wagt man den Vorher-Nachher-Abgleich mit historischem Bildmaterial. Wo insbesondere in Vorkriegszeiten noch schön verzierte, facettenreiche und detailverliebte Gebäude thronten, wuchern heute im Stadtbild wie bösartige Geschwüre graue Kästen im globalistisch genormten Einheitsstil. Wo hat diese systematische Verödung ihren architektonischen, geistigen, seelischen und ideologischen Ursprung? Warum scheinen sich so wenige Menschen daran zu stören? Selbst dann nicht, wenn sie in genau diesen Häusern leben müssen — oder es sogar freiwillig vorziehen, dort zu leben? Die vorliegende Serie geht diesen Fragen nach. (…).
Der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich brachte es einmal trefflich auf den Punkt, als er bereits 1965 schrieb: „Der Mensch wird so, wie die Stadt ihn macht, und umgekehrt; mit fortschreitender Urbanisierung trifft das auf immer mehr Menschen zu.“ Werden also die Häuser immer unpersönlicher, charakterloser und flacher, dann färbt das zwangsläufig früher oder später auf den Menschen ab. Insofern sind diese Fragen und die darauf zu suchenden Antworten von einer existenziellen Tragweite. Die ersten drei im Oktober veröffentlichten Teile bildeten den Auftakt dieser Reihe und skizzierten in allen Einzelheiten die tiefgreifende Problematik und Dramatik der Stadtverödung sowie die irreführenden Lösungswege. Fortan möchte diese Reihe den Fokus auf realistische Visionen setzen, auf wahrhaftige Lösungsansätze sowie Wegweiser in eine Zukunft, die architektonisch zum Wahren, Guten und Schönen zurückkehren. (…). Die Aufregung rund um das neue Reizwort „Stadtbild“ hat gezeigt, dass in einer Vielzahl von Menschen das Bedürfnis nach einer Rückverschönerung des urbanen Raums schlummert. Jedoch richtete sich das Augenmerk oft auf die falsche Ursache.“

https://www.manova.news/artikel/die-wurfel-wuste-4

Die Grönland-Verschwörung

Wir sahen zufällig in einer Doku der ARD vom 12. Januar warum die US-Techgiganten unbedingt Grönland wollen. Es ist einfach nicht zu fassen…die Herren Musk, Beszos, Gates und Co. planen ihre Rückzugsorte als sogenannte „libertäre Städte“, u.a. auf Inseln. Und da ist Grönland perfekt geeignet…

US Tech-Milliardäre haben enge Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wie groß ist ihr Einfluss unter Trump? Elon Musk, Peter Thiel, Mark Zuckerberg oder Sam Altmann pflegen ihre Kontakte zur neuen amerikanischen Regierung. Wirtschaft, Technologie und Politik verschmelzen in nie dagewesenem Ausmaß. Dabei geht es nicht nur um Deregulierung und große Investitionen, sondern auch um eine neue Vision der Zukunft. Dass Staaten wie Unternehmen geführt werden sollten, zum Beispiel oder, dass Technologie die Lösung für die großen Menschheitsprobleme ist. Wie groß ist der Einfluss der Tech-Elite unter Präsident Trump?

https://www.ardmediathek.de/video/trump-und-die-tech-giganten-das-spiel-um-macht/trailer-trump-und-die-tech-giganten-das-spiel-um-macht/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtOWNiOTYxNDMtZDRiOC00MTg0LWEzYmQtMjFkOGZlZThkYmNj

Aufgedeckt: Die Grönland-Verschwörung – Küppersbusch TV
Elon Musk, Peter Thiel, Jeff Bezos, Sam Altman und ein eisiges Ziel:
Was, wenn Grönland zum Spielball grenzenloser Gier wird?
Warum steht Grönland plötzlich im Fokus von Tech-Milliardären, Investoren und US-Politik? Es geht um Bodenschätze, Wasser, Militärbasen, libertäre Städte ohne Regulierung und um eine Zukunft, die nicht zufällig fernab der Öffentlichkeit geplant wird.

https://videogold.de/aufgedeckt-die-groenland-verschwoerung-kueppersbusch-tv

Dazu eine wichtige Ergänzung: In bereits mehreren Ländern auf der Welt sind in den letzten zehn Jahren sogenannte „freie Städte“ entstanden. Diese, von den Tech-Giganten. bzw. deren Multi-Milliarden schweren Chefs geplant und gesponsert, sollen un- oder kaum reglementierte Forschung im Pharma-. und High-Tech-Sektor ermöglichen und neue Formen des Zusammenlebens erproben. Ein Paradebeispiel dafür ist „Prospéra auf Honduras „. Das schwedische Boulevardblatt „Aftonbladet“ berichtete am 24. Januar in einem längeren Filmbeitrag darüber. Siehe:

https://www.aftonbladet.se/nyheter/a/Okb4P3/svenska-lonis-28-bygger-miljardarernas-frihetsstad-i-honduras-egna-lagar

Für alle, die des Schwedischen nicht mächtig sind, hat Werner – der es nur bedingt sprechen, aber sehr gut lesen kann – den gesamten Text übersetzt, da er es wert ist, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. (Bitte an Freunde / Bekannte weiterleiten!). Nachfolgend die lange Übersetzung:

Fakten: Freiheitsstädte

Was: Der Begriff „Freiheitsstädte“ (auch Charterstädte oder Startup-Städte genannt) bezeichnet neue Gemeinschaften, die eher wie Unternehmen geführt werden. Sie locken Einwohner und Unternehmen mit niedrigen Steuern, minimalen Regulierungen und einem hohen Maß an staatlicher Autonomie.

Idee: Die Einwohner werden als „Kunden“ und nicht als Steuerzahler betrachtet. Die Städte sollen durch bessere Regierungsführung, schnellere Innovation und größere individuelle Freiheit mit Staaten konkurrieren.

Ursprung: Das Konzept wurde Ende der 2000er-Jahre von dem Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Paul Romer populär gemacht und später von Unternehmern im Silicon Valley und konservativen Kreisen in den USA aufgegriffen. Romer hat Próspera später kritisiert.

Befürworter: Zu den prominentesten Unterstützern gehören Investoren wie Peter Thiel. Donald Trump hat vorgeschlagen, zehn „Freiheitsstädte“ in den USA zu errichten.

Kritik: Gegner warnen davor, dass der demokratische Einfluss untergraben wird, wenn private Unternehmen Städte kontrollieren; dass die Rechte der Arbeitnehmer geschwächt werden; und dass die Projekte die Gefahr bergen, koloniale Machtstrukturen zu reproduzieren.

Übersetzung des schwedischen Filmbeitrages:

Der 28-jährige Schwede Lonis baut die Freiheitsstadt der Milliardäre: „Wir haben unsere eigenen Gesetze.“

PROSPERA, HONDURAS. Als Lonis seinen Freunden erzählte, dass er auf einer karibischen Paradiesinsel eine Stadt mit eigenen Gesetzen errichten wolle, waren sie schockiert. Heute ist der 28-Jährige aus Norrköping eine Schlüsselfigur in einem der umstrittensten Sozialexperimente der Welt, finanziert von amerikanischen Tech-Milliardären. Dort wollen junge Menschen freier leben – und vielleicht für immer.

Die Grenze ist als scharfe Linie im Boden erkennbar, wo der Erdreich in glatten Asphalt übergeht. Die Straße windet sich hinab, als würden wir in eine verborgene Ecke der Insel hinabgelassen. Dort öffnet sich der Blick. Eine künstliche Lichtung mit einem kreideweißen, vierzehn Stockwerke hohen Turm. Bewaffnete Wachen sitzen in einer Kabine. Um hindurchzukommen, muss man Einwohner sein – oder einen Besuchervertrag unterzeichnen, der einen an die Regeln der Stadt bindet. Im Inneren verbirgt sich das, was als das weltweit ambitionierteste Experiment in Selbstverwaltung beschrieben wurde. Mit privater Polizei. Eigene Gesetze. Eigene Regierung. Ein Rechtssystem – mit pensionierten Richtern aus den Vereinigten Staaten. Hier wird die Zukunft gestaltet, heißt es – ein freieres Leben mit minimalen Steuern, Mikrochips in den Händen, Kryptowährungen und Abende mit Elektromesserduellen unter Palmen. Eine Art Labor für technologische und menschliche Entwicklung. Andere nennen es einen Albtraum – ein illegales Kolonialprojekt, bei dem die Reichen die Armen ausbeuten. Lonis sitzt am Steuer, der Wachmann winkt uns zu. Der 28-Jährige aus Norrköping ist hier kein Unbekannter. Um zu verstehen, wie die Zone, die Lonis sein Zuhause nennt, hier – auf einer Insel in Honduras – entstanden ist, müssen wir mehr als zehn Jahre zurückgehen. Von politischen Unruhen und einer Wirtschaftskrise erschüttert, suchte das Land nach ausländischem Kapital. Die Regierung öffnete sich für etwas Radikales: Sonderwirtschaftszonen, sogenannte „ZEDE“. Drei Zonen wurden genehmigt, und auf der Insel Roatán nahm das Kronjuwel Gestalt an. Ein US-amerikanisches Unternehmen übernahm 2017 die Kontrolle über die Zone und begann mit dem Bau. Sie sollten in der Zone große Freiheiten haben, um Unternehmen, Einwohner und „E-Residents“ anzulocken – Menschen, die nicht dauerhaft dort leben mussten, aber Unternehmen gründen und Immobilien besitzen konnten. Es sollte eine gewinnorientierte Stadt mit minimalen Steuern und wenigen bürokratischen Hürden werden, ohne staatliche Eingriffe. Ein wahrgewordener Traum für Verfechter des freien Marktes. Sie sicherten sich die Unterstützung der amerikanischen Tech-Elite, darunter PayPal-Gründer Peter Thiel und Sam Altman von OpenAI, und die Stadt entwickelte sich zu einem Anziehungspunkt für Milliardäre, Unternehmer und Libertäre aus dem Silicon Valley. Doch dann kam der Umbruch, der alles verändern sollte.

Lonis bleibt unterhalb des weißen Turms stehen und lässt seinen Blick zum Dach schweifen.

„Das ist … der Duna Tower“, sagt er. – Ich war der Erste, der eingezogen ist.

Ganz oben ist eine Landestation zu sehen. Geplant ist, dass Drohnen bald mit Lebensmitteln, Medikamenten und Werkzeugen hierher fliegen. Schon bald könnte ein frisch gebackener Capricciosa über die Palmen hinweggeflogen kommen. Der Turm ist das höchste Gebäude der Insel – doppelt so hoch wie die zulässige Höchsthöhe.

„Aber wir haben eine Sonderzone, richtig? Deshalb galten diese Regeln hier nicht“, sagt Lonis. Während einige Bewohner darin eine arrogante Missachtung der Inselgesetze sahen, sieht Lonis etwas ganz anderes: ein leuchtendes Beispiel dafür, wie das Unternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen und andere inspirieren kann.

Er geht hinein. Die Lobby ist kühl und riecht nach frischer Farbe. Dort steht ein Geldautomat – nur für Bitcoin. Auf dem Automaten klebt ein Aufkleber: „Scheiß auf die Banken.“

Lonis tippt auf seinem Handy. Der Automat summt und spuckt einen raschelnden Zwanzig-Dollar-Schein aus.

„Und so“ sagt er, wie ein Zauberer, der gerade seinen Trick enthüllt hat „haben wir Bargeld“.

In Próspera wird Kryptowährung wie ein Halbgott verehrt. Man kann damit an jeder Kasse bezahlen – sogar Steuern. Viele sehen sie hier als Symbol der Freiheit. „Die wichtigste Erfindung seit dem Internet“, steht auf einem Schild. Lonis saust mit dem Aufzug nach oben. Im achten Stock steigt er aus und streicht mit der Hand über das Balkongeländer. – Hier haben wir das „Beta-Viertel“.

Unten sieht man die ersten fertiggestellten Gebäude. Eine Fabrik, in der Honduraner Arbeit gefunden haben. Sie dürfen Hausteile mit gigantischen automatisierten Roboterarmen des schwedischen Herstellers ABB bearbeiten. In der Ferne sind ein Bürogebäude und eine Schule zu sehen.

Hinter den Palmen erhebt sich das nächste Viertel: Pristine Bay. Ein ehemaliges Touristenresort, das während der Pandemie zusammenbrach und von der Freihandelszone aufgekauft wurde, um das Gebiet zu erweitern. Heute ist das Resort fast menschenleer – mehr Hotelangestellte als Gäste und Reihen leerstehender Häuser. Ebenfalls zu sehen sind ein Bitcoin-Zentrum, junge Leute, die mithilfe von Elon Musks Starlink-Satellitenanlagen surfen, und der Shuttlebus „Liberty Line“.

Hinter dem Duna Tower werden bald fünf weitere neue Gebäude entstehen. In einem Jahr, wenn alles nach Plan läuft. Die Pläne scheinen schneller zu wachsen, als der Boden sich ebnen kann. Es ist noch ein langer Weg, bis es sich wie eine richtige Stadt anfühlt. „Trotzdem fühle ich mich jetzt schon luxuriös“, sagt Lonis. Er bewegt sich in seiner täglichen Uniform durch das Haus: ganz in Schwarz gekleidet. Im Kleiderschrank liegen drei Stapel identischer T-Shirts. Er strahlt Disziplin und Zielstrebigkeit aus. Englische Ausdrücke fließen in seine Sprache ein – „quite useful“, „police equivalent“. Er arbeitet ständig unterwegs, immer auf Achse, diktiert unentwegt etwas Neues in sein Handy.

Man gewinnt den Eindruck, er sei ein Kontrollfreak, der sich nicht von Impulsen leiten lässt. Doch mit seinem Umzug hierher ging er eines der größten Risiken seines Lebens ein. Vor vierzehn Monaten verließ er Schweden. Das war nicht der ursprüngliche Plan. Nach seiner Kindheit in Norrköping zog er nach Stockholm. Er brach sein Studium der Wirtschaftswissenschaften ab, um mit seinem Cousin ein Unternehmen zu gründen. Sie übernahmen Verantwortung für ein KI-Unternehmen und verkauften ein Krypto-Unternehmen. Dann wagten sie den nächsten Schritt: einen KI-Dienstleister, diesmal mit dem Ziel, im Silicon Valley in den USA Fuß zu fassen. Das Visum war fertig. Er war bereit. Doch schon seit seiner Jugend beschäftigte er sich mit Geschichte und stellte sich Fragen wie: Wie gestaltet man eine Gesellschaft effizienter? Gibt es einen neuen Weg?

Er googelte das und stieß auf Próspera. Es klang spannend. Warum nicht einfach einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg in die USA einlegen? Dort angekommen, fühlte es sich an, als ob alles zusammenpasste, und er blieb. Heute ist er als Wachstumsmanager für eines der wichtigsten Ziele der Zone verantwortlich: mehr Menschen zum Zuzug zu bewegen. „Meine Freunde waren ziemlich geschockt, als sie hörten, dass ich hierhergezogen bin, um eine Stadt aufzubauen“, sagt er. „Aber sie haben es immer mehr verstanden.“ Lonis ist einer von 250 Menschen, die hier dauerhaft leben. Weitere zweitausend sind sogenannte „E-Residents“. Die meisten von ihnen kommen aus den USA, Europa und Honduras. Rund um sie herum brodelt es vor fast 400 Unternehmen – von KI über Biotechnologie bis hin zu Kryptowährungen.

Das ehemalige Han-Reich Próspera ist vor allem für eines bekannt geworden: als Paradies der „Langes Leben“-Bewegung, die zu Pilgerreisen für ultrareiche Besucher geführt hat.

Das liegt daran, dass die Zone die experimentelle Gentherapie kaum reguliert. Unternehmen in der Zone können ihre eigenen Richtlinien aus rund dreißig genehmigten Rahmenwerken anderer Länder wählen. Einige Branchen, wie beispielsweise die Pharmaindustrie, unterliegen speziellen Ethikkommissionen, die laut Angaben der Zone frei von Interessenkonflikten sind. Stammzell- und Gentherapien – die in den USA als illegal gelten – werden hier getestet. Laut Lonis Hamaili gibt es in der Zone zwar gewisse Regulierungen, aber keine „übermäßige Bürokratie“. Er ist der Ansicht, dass die meisten staatlichen Kontrollen Startups daran hindern, neue Wege zu beschreiten. Aber es muss doch einen Grund für die Existenz von Regulierungen geben – besteht nicht die Gefahr, dass Menschen Schaden nehmen? „Alle Regulierungen haben ihren Sinn, aber nicht alle Gründe sind gut“, sagt Lonis.

Mehrere Forscher in Próspera experimentieren außerdem mit der Implantation von Mikrochips in den Körper.

Für Lonis persönlich kommt das aber noch nicht infrage. – Ich bin da wohl etwas vorsichtiger. Man kann nicht bei allem der Erste sein.

Viele in der Zone leben nach den Gesundheitsritualen des Biohacking-Gurus Bryan Johnson. Gewohnheiten, die sich in der Tech-Welt verbreitet haben, wo viele den Körper als ein weiteres System betrachten, das optimiert werden kann. Lonis hingegen praktiziert nur die „Light“-Version, wie er sagt. – Ich habe gelernt, keinen Kaffee mehr zu trinken.

In einem Konferenzraum holt Lonis seinen Laptop heraus. Achtzehn Personen sitzen im Raum und warten auf das heutige Bitcoin-Event – ​​Krypto-Enthusiasten, die hierher gereist sind, um einen Blick auf die Zukunftsvisionen der Zone zu werfen.

Auf Knopfdruck leuchtet die Präsentation an der Wand auf: Die Überschrift in Großbuchstaben: DIE FEHLER DER REGIERUNGEN.

– Ich beginne mit einer sehr kontroversen Behauptung, sagt Lonis auf Englisch mit schwedischem Akzent.

– Äußerst kontrovers.

Er behauptet, Regierungen würden Steuergelder nicht nur ineffizient verwenden. Schlimmer noch: Sie würden die Kaufkraft der Bürger verringern.

– Ich meine, es wäre besser, sie würden das Geld nehmen – und verbrennen.

Eine Stunde lang erläutert Lonis, wie die Regierungen der Welt seiner Meinung nach versagt haben.

Er meint, es wäre besser, Städte wie Unternehmen zu führen. Man sei kein Steuerzahler, sondern ein Kunde. Er führt Schweden als Beispiel an. Regulierungen, sagt er, seien der Grund dafür, dass Stockholm die längste Warteliste der Welt für Mietwohnungen habe. Klimawandel? Auch die Schuld der Regierungen, so seine Aussage. Sie hätten die Möglichkeit, genügend Atomkraft zu bauen, durch Regulierungen zunichtegemacht. In Próspera gibt es Oklo – ein Kernkraft-Startup, bei dem Sam Altman einer der Investoren ist und das den Ehrgeiz hat, kleine, modulare Reaktoren zu bauen.

Die Idee der „freien Städte“ entstand nicht aus dem Nichts. Sie ist Teil einer wachsenden Bewegung im Silicon Valley und in konservativen Kreisen der USA: sogenannte Startup-Städte, in denen Städte wie Unternehmen geführt werden und mit Staaten um Einwohner konkurrieren.

Und sie haben einen Freund im Weißen Haus. Donald Trump sprach bereits vom Bau von zehn „Freiheitsstädten“ in den Vereinigten Staaten. Auch die Architekten von Próspera trafen sich laut dem Magazin Wired mit Vertretern der Regierung, um über Freizonen zu sprechen.

Kritiker warnen jedoch davor, dass Städte von privaten Unternehmen geführt werden. Dies könne, so argumentieren sie, die Rechte von Arbeitnehmern und die Demokratie gefährden. Sie verweisen auf die „dunkle Seite“ des Silicon Valley – eine technokratische, staatsfeindliche Ideenwelt, die politische Kontrolle minimieren will. Próspera-Investor Peter Thiel schrieb beispielsweise, er glaube nicht mehr, dass „Freiheit und Demokratie vereinbar sind“.

Laut Bloomberg betrachtete der CEO von Próspera die USA zunächst als Testgebiet für seine „Wohlstandszonen“, wandte sich dann aber der ganzen Welt zu. Nun will das Unternehmen das Modell exportieren, gibt aber nicht preis, mit welchen Regierungen es verhandelt.

Es handelt sich daher nicht nur um ein lokales Experiment, sondern um einen Testlauf, der weit über die Grenzen von Honduras hinausreichen könnte.

o sollen beispielsweise Tech-Milliardäre, die an dem Projekt beteiligt sind, Grönland als Standort für eine neue „Freiheitsstadt“ in Betracht ziehen – mit KI, selbstfahrenden Fahrzeugen, Mikroreaktoren und minimaler Regulierung. Laut Reuters ist unklar, ob die Investoren versuchen, Einfluss auf das Weiße Haus zu nehmen. Gleichzeitig hat Trump deutlich gemacht: Die USA wollen das dänische Territorium annektieren.

Bei Lonis zu Hause ist die Tür unverschlossen. „Hier brauchen wir keinen Sicherheitsdienst“, sagt er und meint damit die private Sicherheitsfirma. Jeder, der in das Refugium kommt, werde einer Hintergrundprüfung unterzogen. Die Wohnung im achten Stock des Duna Towers ist kühl und in Weiß und Beige gehalten. Ein Windspiel klingt leise an der Decke. Es gibt kaum Spuren von Schweden in der Wohnung. Eine geöffnete Packung Wasa-Cracker liegt auf der Küchentheke, und auf dem Schreibtisch liegt das „Kapitalistische Manifest“ des Schweden Johan Norberg.

Auf dem Sofa sitzt seine Freundin Andrea Sánchez, 29, zusammengerollt mit einer Tasse Kaffee auf dem Schoß. Sie stammt vom honduranischen Festland. Die beiden haben sich vor einem Jahr hier kennengelernt. Sie und Lonis streiten sich selten – aber es kommt vor. Anfangs habe er viel Energie in die Politik gesteckt, weil die Regierung versucht habe, Próspera zu schließen, kurz nachdem er angekommen war, erzählt sie.

D – Und ich sagte: „Du solltest dich nicht in die Politik einmischen. Ignoriere sie und konzentriere dich auf das Geschäft.“

Sie lächelt. „Eine Zeit lang war er noch politisch aktiv. Er hat das hervorragend gemacht.“

Próspera ist in ihrem Heimatland umstritten.

Der ehemalige rechtsgerichtete Präsident des Landes, der die treibende Kraft hinter den Sonderwirtschaftszonen war, wurde später in den Vereinigten Staaten wegen Kokainschmuggels zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Ein neuer linker Politiker setzte sich für die Abschaffung des ZEDE-Gesetzes ein und erhielt große Unterstützung in der Bevölkerung. Die Regierung bezeichnete die Zonen als illegal, als Überbleibsel eines „Drogenregimes“. Auch der Oberste Gerichtshof urteilte: Das Gesetz, auf dem die Zonen basieren, sei verfassungswidrig.

Próspera geriet in eine schwierige Lage und verklagte Honduras, eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, auf Milliarden von Dollar. Ein Rechtsstreit, der noch immer andauert.

Alles stand auf dem Spiel. Andrea glaubt, dass Missverständnisse einen Großteil des Unmuts gegen Próspera schüren. „Viele glauben, das Land sei Próspera einfach geschenkt worden und die Anwohner seien ohne ihre Zustimmung vertrieben worden. Das stimmt nicht. Es waren Menschen, die ihr Land verkaufen wollten“, sagt sie. In der Nähe liegt das arme Dorf Crawfish Rock. Die Bewohner dort leben in ständiger Angst vor Vertreibung. Unter der Oberfläche brodelt die Wut über die „Kolonialisten“ und deren Steuerverweigerung. UN-Komitees und ehemalige Befürworter wie der Nobelpreisträger und Wirtschaftsprofessor Paul Romer haben sich ebenfalls von dem Projekt distanziert.

Laut Próspera tun sie aber Gutes für die lokale Bevölkerung – sie bieten Arbeitsplätze in einem Land mit extrem hoher Arbeitslosigkeit und Schulbildung für die Kinder (einschließlich Bitcoin-Unterricht).

Aber es muss doch einen Grund gegeben haben, warum die Regierung so vehement gegen die Sonderwirtschaftszonen gekämpft hat?

Ja, der Hauptgrund ist, dass man sehr leicht darüber lügen kann. „Es wird behauptet, diese Zonen führten zu Anarchie und würden der Bevölkerung überhaupt nicht helfen“, sagt Lonis.

„Und dass hier nur Reiche leben. Aber wenn man hierherkommt, sieht man, dass etwa die Hälfte der Einwohner Honduraner sind.“

Er sah die Präsidentschaftswahlen im vergangenen Herbst als entscheidend an. Sie waren wichtig für ihre Zukunft und dafür, wie schnell sie bauen können. Die vorherige, kritische Regierung bezeichnet er als „radikale Sozialisten“. Die Turbulenzen hätten Investitionen abgeschreckt. „Es wurde noch nicht viel gebaut. Der Grund ist die politische Unsicherheit“, sagt er. Sie wünschen sich etwas mehr politische Ruhe.

Aber Próspera tendiert allerdings zu einer Klausel, die ihnen das Recht einräumt, weitere 50 Jahre tätig zu sein. „Wenn wir in 50 Jahren nicht genügend Arbeitsplätze und Wohlstand geschaffen haben, damit die Menschen uns weiterhin brauchen, dann haben wir es nicht verdient, hier zu sein“, sagt Lonis. „Kritik ist völlig in Ordnung. Wir können ihr Leben nicht beeinflussen, wenn sie kein Interesse daran haben.“ Eine Woche nach dem Besuch von Aftonbladet wird der ehemalige rechte Präsident, der wegen Kokainschmuggels inhaftiert war, von Trump begnadigt. Die linke Regierung verliert daraufhin die Wahl. Für Próspera sind das gute Nachrichten.

Unten breiten sich die Baumkronen wie eine grüne, wogende Decke aus. Hier oben fühlt man sich wie ein König. Lonis steht einen Moment schweigend da. Er hofft auf ein explosionsartiges Wachstum der Stadt. Hongkong ist sein Vorbild. Er ist derjenige, der sie zum Erfolg führen wird. Für immer hier leben? Das kann er nicht versprechen. Aber im Moment hat er keine anderen Pläne. „In zehn Jahren wollen wir Zehntausende Menschen hier haben“, sagt er. „Ja, hunderttausend – vielleicht mehr.“ Er sagt es, ohne mit der Wimper zu zucken. Wolkenkratzer, Drohnen mit Essenslieferungen, Bewohner mit Mikrochips – all das erwartet uns.

Vom Balkon aus ist es, als könne er die Zukunft aus dem Dschungel emporsteigen sehen.

Dazu ein Brief von WSch (und mir) an einen Künstler und VS-Kollegen, der widerum ein Rundschreiben an die VS-Mitglieder gesandt hatte, in dem er Trump sozusagen für die neue Finsternis in der Welt verantwortlich machte:

14. Januar 2026 Lieber Kollege Pollheide,

im Anhang findest du einen von mir kopierten Artikel aus den heutigen „Nachdenkseiten“. 

Mit dem reflexhaften Trump-Bashing diesen Menschen quasi gleichzusetzen mit der Weltfinsternis, bringt uns nicht weiter. 

Ich werde morgen 75. Anderes als eine US-dominierte dunkle Welt mit dem „Recht des Stärkeren“ habe ICH NICHT erlebt, seit ich mich für Politik interessierte und engagierte (ab meinem 15. Lebensjahr). Nur eine unzählige Menge von Menschen – auch im VS! – die stets den Kopf in den Sand steckten, solange es uns nur gut ging. Ich erinnere mich an meine allererste VS-Mitgliederversammlöung (1981? 82?). Damals hatten u.a. Jens Hagen (er ruhe in Frieden) und ich eine Resolution gegen die neue Raketenstationierung beantragt. Sie wurde mit Bausch und Bogen von den Mitgliedern abgelehnt. Als ich darüber einen kritischen Artikel im SPD-Vorwärts verfasste, war mir nicht nur unser Pressevorsitzender Volker W. Degener auf Jahre hinaus bitterböse, kurz: In der Welt hat sich gar nichts nichts geändert – sie ist nur Dank Donald Trump ein wenig ehrlicher geworden… Und die vereinten Heuchelheiner und Transatlantiker stehen plötzlich so nackt da, wie sie eigentlich immer gewesen wären, wenn nicht stets so viele deren vermeintlich schicke Demokratie- und Menschenrechts-Mäntelchen mit einem tiefen Kotau bewundert hätten. 
Marit und ich schrieben z.B. – ein Beispiel von vielen – schon in unserem ersten gemeinsamen Suhrkampbuch vom „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ auf Jugoslawien. Selbst die chinesische Botschaft wurde damals von der NATO gezielt (und für diese völlig folgenlos) in Trümmer gebombt. Und welches Land auch immer die USA zerbombten – zurück blieben Chaos und Bürgerkrieg. Where is the new message…?

Dazu passt dieser erhellende Kommentar von Jens Berger vom 21. Januar 2026:


Trumpverstehen für Anfänger

„Einen Tag nach seiner „denkwürdigen“ Rede in Davos versuchen sich einige Experten in den Medien mal wieder mit der Exegese der Worte des mächtigsten Mannes Welt. Das ist sinnlos. Wer in Donald Trump einen klassischen Staatsmann sieht, dessen Worte man nach einem klassischen Maßstab interpretieren und bewerten kann, wird scheitern. Und wer eifrig nach einem Bruch in der Weltpolitik der USA sucht, wird ebenfalls scheitern. Was jedoch in der Tat grundsätzlich neu ist, ist die Art und Weise der Kommunikation. Eigentlich müsste man Trump sogar dankbar sein, zeigt er doch schnörkelloser und direkter als sein Vorgänger, wie sich die USA auf der Weltbühne sehen. Wir müssen jedoch lernen, ihn auch richtig zu verstehen – sonst kommen wir unter die Räder. Ein Kommentar von Jens Berger.“ https://www.nachdenkseiten.de/?p=145157

Monopolisten der Wahrheit | Hannes Hofbauer und Walter van Rossum im Gespräch
Im Manova-Gespräch diskutiert Walter van Rossum mit dem Verleger Hannes Hofbauer über die Strukturen, Akteure und Instrumente des von Liber-Net offengelegten Zensurnetzwerk-Deutschland und über mögliche Auswege für kritische Stimmen.
Inhaltsverzeichnis: etwa über das Zensur-Netzwerk, den „Digital Services Act“, sogenannte  Hassverbrechen, Desinformation und Diskurs-Hoheit. Wie hat sich der  Wahrheitsbegriff im Wandel der Zeit geändert? Und wie gelingt die  Abschottung der Gegenöffentlichkeit?
Es geht auch um den Fall Jacques Baud und wie EU-Sanktionen alle treffen können.
Und vor allem wie gelingt es mit Kreativität Zensur zu überwinden
Quelle: Manova (65.100 Abonnenten), 09.01.2026


Passend dazu der aktuelle Stand zum Digital-service Act:

19.1.2026 Ein Abgesang auf die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit!

Für alle, die noch glauben, wir könnten in diesem Lande/in der EU noch eine kritische bzw. andere Meinung zu Corona, Ukraine etc. haben..
EU-Sanktionierung von Jacques Baud: Ist Veröffentlichung seiner Bücher und Interviews jetzt strafbar? Von Florian Warweg.
„Die Sanktionierung des Schweizer Militäranalysten Jacques Baud durch die EU, ein Schritt, den die deutsche Bundesregierung explizit unterstützte, hat dazu geführt, dass seine Bücher mitten im Weihnachtsgeschäft von seinem deutschen Verlag aus dem Handel genommen wurden, aus Sorge, gegen das sogenannte Bereitstellungsverbot zu verstoßen. Jenes „Bereitstellungsverbot“ bedeutet, dass von der EU sanktionierten Personen keinerlei wirtschaftliche Vorteile mehr zugutekommen dürfen. Ebenso hatten zahlreiche deutsche Medien nach der Sanktionierung sämtliche Videos und Interviews mit ihm präventiv entfernt. “
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144983

Nur, falls irgendwer gedacht haben sollte, das neue Jahr würde anders beginnen als das alte endete – aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Bleiben wir also optimistisch!

Mit den besten Wünschenfür ein neues, friedlicheres Jahr 2026.

Marit (& Werner)